Zu meiner Person

Mein Berufsweg
Am 3. Juli 1962 wurde ich in Hamburg-Harburg, dem südlich der Elbe gelegenen Stadtteil von Hamburg, geboren. Dort ging ich zur Schule und legte das Abitur ab. Nach einem einjährigen Schulbesuch in Kanada studierte ich Politikwissenschaften, Soziologie und Volkswirtschaftslehre in Marburg und promovierte später in Trier in Wirtschaftswissenschaften. Für das Amt der Oberbürgermeisterin bringe ich relevante Kompetenzen aus der Personalberatung und der Verwaltung mit. Heute arbeite ich bei der Stadt Freiburg im Referat für internationale Kontakte. Zuvor war ich dort in der eigens dafür eingerichteten Geschäftsstelle für die städtische Organisation des Papstbesuches mit verantwortlich.

Politisches und sportliches Engagement
Seit meiner Jugend interessiere ich mich für das Zusammenwirken von Menschen, die ihren Alltag, ihre Umwelt und ihr Leben gemeinsam gestalten. Das fing im Kleinen als Klassensprecherin an, als ich am Gymnasium Göhlbachtal in Hamburg-Harburg, Aufgaben für die Klassengemeinschaft übernahm. In der Oberstufe gehörte ich dem Schulsprecher-Kollektiv an. Eine bis heute währende Leidenschaft ist der Schwimmsport, lange Zeit habe ich Wasserball gespielt. Auch im Sportverein war ich für die Gemeinschaft aktiv. Im Jugendausschuss des TUS Harburg organisierte ich unter anderem, kulturelle Freizeitveranstaltungen wie Theaterbesuche für Kinder und Jugendliche.

Der Wasserball blieb über Jahre mein Steckenpferd. Nachdem ich 1978 mit der deutschen Damen-Wasserballmannschaft an der Schwimm-Weltmeisterschaft in Berlin teilgenommen hatte und mit dem TUS Harburg zweimal den deutschen Vizemeistertitel gewann, arbeitete ich ehrenamtlich als Trainerin. Während meiner Studienzeit trainierte ich an der Philipps-Universität in Marburg eine Zeitlang die Uni-Wasserballmannschaften und gründete ein Frauenteam.

Als junge Mutter von zwei Kindern engagierte ich mich im Elternbeirat der Grundschule in Kassel, wo wir bis 2003 wohnten, später an der Fritz-Boehle-Grundschule und am Goethe-Gymnasium in Emmendingen. Da wir in unserer Familie gerne Sport treiben und ich als Kind für kurze Zeit Tennis gespielt hatte, traten wir 2005 dem Tennis-Club Kollmarsreute (TCK) bei. Bis 2010 war ich Jugendwartin des TCK und organisierte Ferienfreizeiten und förderte die Kooperation mit der Fritz-Boehle-Schule, die ein Schultennis-Set vom Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg erhielt.

Der Beginn meines ehrenamtlichen Engagements für die Grünen fällt in das Jahr 2004, in dem Oberbürgermeister- und Kommunalwahlen in Emmendingen anstanden. Als noch junge Neubürgerin verfolgte ich alles was in meiner neuen Heimatstadt geschah mit großer Neugier. Damals entwickelte sich bereits mein anhaltendes Interesse für die kommunalpolitischen Themen. Ob es um die zu entwickelnde Jugendarbeit im Bürkle-Bleiche, die Fußgängerzone als Beitrag zum lokalen Klimaschutz oder eine zukunftsfähige Stadtentwicklung ging, mir war und ist es bis heute wichtig, dass die Lebenssituation der Menschen in Emmendingen sozial und umweltfreundlich gestaltet wird. Für eine solche nachhaltige Zukunft werde ich mich als Oberbürgermeisterin einsetzen und gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern die richtigen Weichen dafür stellen.

Privates
Als wir 2003 aus beruflichen Gründen nach Baden-Württemberg zogen, machte Emmendingen bei der Frage der Wohnortwahl schnell das Rennen. Wir kannten die Vorzüge der Großen Kreisstadt, da mein Ehemann in Emmendingen zur Schule ging. Mit unseren beiden Kindern zogen wir ins Bürkle-Bleiche, wo wir uns auf Anhieb und immer noch wohl fühlen. Hier gingen unsere Kinder in die Grundschule. Ich habe viele schöne Stunden mit ihnen auf den Spielplätzen, entlang dem Skulpturen-Weg und an der Elz verbracht. Mir gefallen die kurzen Wege in die Natur, weil ich dort mit unserem Familienhund spazieren gehe und vor allem mag ich die vielen liebenswerten Menschen, die ich hier kennen gelernt habe.